Byzantinistische Forschungsprojekte und

Projekte mit byzantinistischer Beteiligung

 

 

Forschungsstelle »Edition und Bearbeitung byzantinischer Rechtsquellen« der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen  

Die Forschungsstelle ist aus einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt zur byzantinischen Rechtsgeschichte hervorgegangen, das 1974 von Dieter Simon gegründet wurde. 1990 erfolgte die Übernahme als Forschungsstelle der Göttinger Akademie mit Sitz am MPIER. Leiter der Forschungsstelle ist Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Dieter Simon, Vorsitzender der Leitungskommission Prof. Dr. Okko Behrends. Mitarbeiter sind derzeit Prof. Dr. Wolfram Brandes, Dr. Ludwig Burgmann und Dr. Andreas Schminck. Zu den Aufgaben der Forschungsstelle gehören in erster Linie die Bestandsaufnahme der Überlieferung des byzantinischen Rechts sowie die Erstellung kritischer Editionen. Als Publikationsorgan dient vor allem die 1976 begründete Reihe "Forschungen zur byzantinischen Rechtsgeschichte", hrsg. von Dieter Simon, in der bisher 22 Bände erschienen sind.

Träger: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Weitere Informationen: http://www.mpier.uni-frankfurt.de

 

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Kommission für die Herausgabe des Corpus der griechischen Urkunden des Mittelalters und der neueren Zeit

Die von dem Begründer der Byzantinistik, Karl Krumbacher, ins Leben gerufene Kommission für das Corpus der griechischen Urkunden sammelt und erforscht seit 1900 die griechischen Urkunden des Mittelalters (330-1453 n. Chr.). Bei der Bearbeitung konzentrierte man sich zunächst auf die Kaiserurkunde als die wichtigste Urkundengattung. Ihre systematische Erschließung erfolgte in fünf umfangreichen Regestenbänden (1924-1995, teilweise in zweiter, verbesserter Auflage vorliegend). Derzeit ist die Neubearbeitung des ersten Regestenbandes im Gange, mit dem die Tätigkeit an den Regesten abgeschlossen wird. Anschließend ist die Herausgabe der Kaiserurkunden nach dem Kanzleiprinzip vorgesehen. Die Kommission ist im Besitz eines einzigartigen Lichtbildarchivs, das neben Kaiserurkunden auch eine Vielzahl von Diplomen weltlicher und geistlicher Würdenträger bis hin zu Privaturkunden enthält.

Träger: Bayerische Akademie der Wissenschaften (Bundesprojekt)

Ansprechpartner: Dr. A. E. Müller

Weitere Informationen: http://www.badw.de/forschung/index_hist.html

 

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Kommission für die Herausgabe einer 2. Serie der Acta conciliorum oecumenicorum

Aufgabe der Kommission für die Herausgabe einer zweiten Serie der Acta conciliorum oecumenicorum ist es, die von dem großen Philologen Eduard Schwartz (1858-1940) begonnene Edition der Akten der ökumenischen Konzilien fortzuführen. Die Protokolle und Dokumente derjenigen Konzilien, deren Glaubensentscheidungen von der westlichen wie auch der östlichen Kirche als verbindlich anerkannt wurden, sollen in wissenschaftlich zuverlässigen Ausgaben zugänglich gemacht werden. Beim Tode von Schwartz lagen die Ausgaben der Akten der Konzilien von Ephesos (431) und Chalkedon (451) sowie der erste Teilband der Akten des zweiten Konzils von Konstantinopel (553) vor. Johannes Straub gab 1971 den zweiten Teilband dieses Konzils, Rudolf Schieffer 1974-1984 Indices zu den bisher erschienenen Bänden heraus. Im Auftrag der 1969 an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften neu gegründeten Kommission publizierte Rudolf Riedinger 1984 die Akten des Laterankonzils (649) und 1990-1995 in drei Teilbänden die Akten des dritten Konzils von Konstantinopel (680/1). Seit 1991 befindet sich die Ausgabe der Akten des mit dem Bilderstreit befassten zweiten Konzils von Nikaia (787) in Vorbereitung.

Träger: Bayerische Akademie der Wissenschaften

Ansprechpartner: Dr. E. Lamberz

Weitere Informationen: http://www.badw.de/forschung/index_hist.html

 

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Patristische Kommission der Deutschen Akademien der Wissenschaften, Arbeitsstelle München, Byzantinisches Institut der Abtei Scheyern

Die Patristische Kommission ist ein überregionales Gemeinschaftsunternehmen der Akademien der Wissenschaften in Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Mainz und München. Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung kritischer Editionen von christlichen Schriftstellern aus der Zeit der alten Kirche. Die Arbeitsstelle der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im Byzantinischen Institut der Benediktinerabtei Scheyern erstellt eine kritische Edition des byzantinischen Theologen Johannes von Damaskus (ca. 700 bis ca. 750).

Träger: Bayerische Akademie der Wissenschaften (Bundesprojekt)

Ansprechpartner: Dr. R. Volk

Weitere Informationen: http://www.badw.de/forschung/index_hist.html

 

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Prosopographie der Mittelbyzantinischen Zeit

Das Vorhaben hat die Aufgabe, eine Prosopographie der byzantinischen Zeit für den Zeitraum von 641/42 bis 1025 zu erarbeiten und zu publizieren. Begleitet wird diese Publikation, die insgesamt voraussichtlich zwischen 20.000 und 25.000 Personen umfassen wird und in zwei Abteilungen veröffentlicht werden soll, von Monographien und Sammelbänden zu verschiedenen Themenbereichen, die im prosopographischen Rahmen allein nicht ausreichend analysiert und diskutiert werden können. Hingewiesen sei explizit auf die Online-Datenbank, die Sie unter der unten angegeben Internet-Adresse erreichen könne.

Träger: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Ansprechpartner: Prof. Dr. R.-J. Lilie

Weitere Informationen: http://www.pmbz.de

 

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Bestandskataloge Museum für Byzantinische Kunst, Berlin

Staatliche Museen zu Berlin – PK, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst: Bestandskataloge. Erscheinen im Rahmen der Reihe: Spätantike – Frühes Christentum – Byzanz. Kunst im ersten Jahrtausend. Herausgegeben von Beat Brenk, Johannes G. Deckers, Arne Effenberger und Lieselotte Kötzsche. Reihe A: Grundlagen und Monumente, Wiesbaden.

Ansprechpartner: Prof. Dr. A. Effenberger